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Spannendes Rennen auf dem Kummerower See - Ein beachtlicher 2. Platz für unsere "Lola"

Demminer Zeitung vom 31.08.2010

von Georg Wagner

Das Loitzer Boot "Lola" mit Jörg Wittmann, Jörg Längert und Christiane Längert im Ziel - es belegte den zweiten Platz.

 

AALBUDE. Der Malchiner Skipper Jürgen Drewes bleibt mit seinem Boot "Red Devil" (roter Teufel) in der Regatta-Szene auf dem Kummerower See das Maß aller Dinge.

Am Sonnabend gewann er erneut das Blaue Band für das schnellste Boot und zugleich das Blaue Band des Siegers in der Klasse bis 100 Yardsticks. Dabei hatte er in diesem Jahr starke Konkurrenz. So hatte der gleichfalls zum Malchiner Seglerverein gehörende Dirk Steinbrink mit dem Starboot "Catch me" ein ganz auf Geschwindigkeit getrimmtes, offenes Kielboot angeschafft, während die beiden erfahrenen Loitzer Segler Jörg Wittmann und Jörg Längert mit "Lola" gleichfalls eine regelrechte "Rennziege" an die Startlinie segelten.

Am Ende aber strahlte Drewes hochzufrieden, als ihm Landtagsvizepräsidentin Renate Holznagel die Siegertrophäe überreichte. Etwas Zweifel an seinem Sieg habe er zunächst gerade wegen "Lola" schon gehabt, sagte er. "Aber die hatten an der Kreuz Schwierigkeiten. So hat es dann doch noch geklappt."

20 Kielboote, zwei Jollenkreuzer und zwei offene Jollen liefen am Sonnabendnachmittag von Aalbude zu der in diesem Jahr vom Demminer Segelclub Blau-Weiß organisierten Regatta aus. Bei für die großen Kielboote besten Segelbedingungen. Frischer, in den Böen auch starker Wind bis Stärke sechs aus westlichen Richtungen versprach mit langen Halb- und Am-Wind-Kursen ein schnelles Rennen über fast die gesamte Länge des Sees. Dabei hatte es zunächst gar nicht danach ausgesehen. Online- Wetterdienste prognostizierten am Vormittag für den Raum Demmin schwachen Wind und viele Schauer, noch vor der Steuermannsbesprechung am Demminer Anleger ging ein kräftiger Regenguss nieder. Ölzeug-Wetter. Dann aber rissen die Wolken auf und Sonnenschein brachte bei starkem Wellengang die Schaumkronen auf dem See zum Schimmern.

Eine Wetterlage, bei der immer wieder Boote in den Wind schossen, gleichzeitig aber auch schwere Boote gut vorankamen und so hielt sich das Feld noch bei der ersten Wendetonne auf Höhe Neukalen dicht beisammen. Allerdings ließen sich da bereits die ersten Favoriten erkennen, setzte sich Jürgen Drewes ebenso ab wie etwa Herbert Bialucha mit "Hanning II". Weniger günstig war der starke, böige Wind für "Catch me". Dessen Steuermann Dirk Steinbrink und Vorschoter Boris Bauer hatten mit dem Leichtwind-Racer ein für diese Verhältnisse übertakeltes Sportgerät. "Wir haben für diesen Wind ein wirklich gutes Rennen gefahren, aber es war eine Windstärke zuviel", meinte Steinbrink am Ziel. "Eine Windstärke weniger, und es sieht anders aus. Aber es war trotzdem schön." Immerhin kam er als drittschnellstes Boot zurück.

Um 15 Uhr 51 und 55 Sekunden, so ermittelten Marita und Dietmar Meske auf dem Start- und Zielboot, lief die "Red Devil" als erstes Boot über die Ziellinie. Sie hatte damit eine Zeit von 106 Minuten und 55 Sekunden benötigt. Knapp fünf Minuten später folgten Jörg Wittman und Jörg Längert mit "Lola", dicht gefolgt von Dirk Steinbrink.

     

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